Glasfaser-Projekt

Ein Grossprojekt zur langfristigen Lösung zukünftiger Kapazitätsengpässe

Neue Produkte und interaktive Dienste in der vernetzten und digitalen Welt lassen die Nachfrage nach hohen Bandbreiten stetig wachsen. Herkömmliche Technologien wie Kupferleitungen erreichen ihre technischen Grenzen. Um als Lebens- und Wirtschaftsraum attraktiv zu bleiben, muss die Region Oberwallis ihre Netzinfrastruktur den Bedürfnissen anpassen und modernisieren.

Glasfasernetze bieten ideale Voraussetzungen, um den steigenden Bedarf an Übertragungskapazität auf lange Sicht abzudecken. Es ist das Netz der Zukunft und erfüllt im modernen Zeitalter die Anforderungen von Unternehmen, öffentlichem Dienst und Privatpersonen.

Ungeachtet der geografischen Lage - von der städtischen Agglomeration über die ländliche Peripherie und Berggemeinden bis zur Tourismus-Hochburg - sollen die Oberwalliser Gemeinden eine solche Datenautobahn bis in die Wohnungen erhalten und in Lichtgeschwindigkeit über die verschiedenen Kanäle kommunizieren können: Internet, Digital-TV, Radio, Telefonie.

Mit diesem Ziel haben die Oberwalliser Gemeinden im Herbst 2012 die Datennetzgesellschaft DANET Oberwallis AG gegründet. Ihr untersteht der Betrieb, Unterhalt sowie die Vermietung des Oberwalliser Glasfasernetzes.

Eines steht fest: Der Datentransfer nimmt markant zu. Es ist absehbar, dass die bestehenden Datenautobahnen bald an ihre Grenzen stossen. Genau aus diesem Grund ist im Oberwallis ein flächendeckendes Glasfasernetz geplant. Mit dem Bau eines Glasfasernetzes (Fibre To The Home / FTTH) wird das Problem der steigenden Übertragungskapazitäten langfristig gelöst.

Wie wird das Grossprojekt Glasfasernetz konkret realisiert?

Es handelt sich um ein Gemeinschaftswerk. Für den Bau des Netzes sind zwei Firmen verantwortlich: Swisscom und DANET. Die DANET gehört zu 100% den Oberwalliser Gemeinden. Ein Kooperationsvertrag zwischen Swisscom und DANET regelt die Zusammenarbeit. Eine sehr wichtige Rolle spielen auch die Energieversorgungsunternehmen (EVU), deren bestehende Rohranlagen genutzt werden können. Denn: Müssten DANET und Swisscom selber Gräben ausheben und Rohre verlegen, wäre das Projekt nicht finanzierbar.

Zukünftiger Glasfaser-Anschluss in der Wohnung

Fibre To The Home (FTTH) bedeutet, dass die Glasfasern direkt in die Wohnung gelegt werden. Insgesamt werden zwei Glasfasern in die Wohneinheiten gelangen – eine gehört der Swisscom, die andere der DANET. Die Valaiscom wird ihre Dienste (Interaktives TV, Internet, Festnetz, Mobile) anschliessend auf der DANET-Faser verbreiten. Dank den generierten Kundenumsätzen der Valaiscom kann die DANET die Verzinsung und Amortisation ihrer Investitionen gewährleisten. Wie die DANET befindet sich auch die Valaiscom vollständig im Besitz der Oberwalliser Gemeinden und gehört somit den Oberwalliserinnen und Oberwallisern.

Kostenlose Installation bis auf die erste Dose in der Wohnung

Beim Abschluss eines FFTH Abos bei der Valaiscom erhalten Sie eine kostenlose Installation bis auf die erste Dose (OTO Glasfaser Steckdose) in Ihrem Haushalt. (Neubauten sind von dieser Regelung ausgeschlossen).